Warnung vor zwei Kindersitzen

Paterniano Del Favero
Luglio 18, 2017

Stiftung Warentest und ADAC warnen eindringlich vor der Nutzung von zwei Kindersitzen: Bei einem Test lösten sich die Sitze Recaro Optia in Verbindung mit der Recaro Smartclick Base sowie der Grand-Sitz von Jané beim Frontalcrash. Beim Crash haben sich dann unter der Belastung aber die Isofix-Haken gelöst. Beim Crash löste sich beim Recaro-Sitz die Sitzschale von der Isofix-Station und flog in hohem Bogen durch das Prüflabor. Der Grand-Sitz für Kinder bis 18 Kilogramm von Jané (circa 220 Euro) musste sich zum ersten Mal im Warentest-Versuchslabor beweisen und verpatzte seine Premiere. Die Isofix-Verbindung des anderen Sitzes hielt den enormen Kräften beim Frontalcrash nicht stand und löste sich ebenfalls. Die Folge: ADAC und Stiftung Warentest raten vom Kauf der beiden Sitze ab. Jané kündigte an, dass die Auslieferung des Kindersitzes vorübergehend gestoppt werde. Der Hersteller reagierte und tauschte die betroffene Isofix-Basis aus. Beim Nachfolgemodell Recaro SmartClick Base wiederholte sich das Szenario nun.

Stiftung Warentest nimmt regelmäßig gängige Autokindersitze genau unter die Lupe.

Kinder unter zwölf Jahren gehören im Auto auf einen Kindersitz. Beim "Diono Radian 5" seien die Gurte zu lose, um ein Kind darin sicher anzuschnallen. "So günstige gute Sitze fand die Stiftung Warentest seit Jahren nicht", teilen die Verbraucherschützer mit.

Nania Befix SP, ca. Im realen Unfallgeschehen könnten sich Kind und Mitfahrer schwer verletzen, so ADAC und Warentest in einer gemeinsamen Mitteilung. Schon wegen der Handhabung sei es ohnehin die bessere Wahl, zunächst eine Babyschale zu nutzen und dann auf einen größeren Sitz umzusteigen. Denn: der Autofahrerclub ÖAMTC testet gerade aktuelle Kindersitz-Modelle und hat bei zwei Modellen ein gravierendes Sicherheitsrisiko festgestellt. Der Zugriff auf die Datenbank ist kostenpflichtig. Sie umfasst inzwischen 366 Modelle, die noch im Handel sind.

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